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Geschichte

Geschichtliche Entwicklung

Der Name des Ortes Matzleinsdorf wird bereits 1117 genannt. Funde beweisen eine frühgeschichtliche römerzeitliche Besiedelung der Gegend.

1693 wurde die Filiale Matzleinsdorf mit der Pfarre Melk dem Stift Melk inkorporiert.

Seit 1784 besteht sie als eigene Pfarre. Bemerkenswert ist, dass der Ort nach seiner Zerstörung im Türkenjahr 1683 im 18. Jahrhundert insgesamt fünf mal - teils zur Gänze abbrannte und immer wieder aufgebaut wurde.

In nächster Umgebung von Matzleinsdorf gibt es außer der Pfarrkirche und der Filialkirche in Maierhöfen noch zwei interessante, kulturhistorisch wichtige Plätze zu besuchen, den „Weißen Stein“ (früherer Grenzstein Bayern und dem Wendenland) und die Wehranlage auf dem Müllnerkogel.

Geht man den Melkfluss entlang weiter kommt man an der Ruine Zelking vorbei, einem Bau der hochfreien Hagenauer aus dem 11. Jahrhundert.

Im 12. Jahrhundert kam die Burg in den Besitz der Zelkinger die um 1270 auch die Schallaburg erwarben.

Das langlebige Geschlecht starb 1634 mit Ludwig Wilhelm von Zelking aus.

Von diesem kam die Burg an die Grafen von Sinzendorf, 1802 an die Grafen Harrach von Rohrau, um 1900 an die Familie Heussenstamm und schließlich in bürgerlichen Besitz.

Von der Burg abwärts durch die Häuser in Gassen erreicht man den Ort Zelking.

Der Althausbestand um die auf einer Anhöhe liegende, dem hl. Erhard geweihte Pfarrkirche zeigt noch an, warum der Ort früher als Sommerfrische sehr beliebt war.

Westlich vom Ort führt ein Hohlweg in den anstehenden Melker Sand und erschließt eine reizvolle Kellergasse.

Außerhalb von Zelking kann man noch weitere alte Wehranlagen besichtigen, den Burgstall und die Hausberganlage in Arb.

Im Jahre 1970 wurden die Gemeinden Zelking und Matzleinsdorf vereint.

Gemeindewappen

Am 28. April 1998 wurde das Gemeindewappen von der NÖ Landesregierung verliehen.

Der Festakt zur Wappenverleihung mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fand am 12. Juli 1998 statt.

Das Gemeindesymbol beruht auf Elementen aus dem Stammwappen der Herren von Zelking vom frühen 12. Jahrhundert bis 1634, der Grafen Sinzendorf, welche die Gru

ndherrschaft Zelking mit dem Gut Matzleinsdorf vereinigten und diese bis 1802 innehatten, sowie der Grafen Heussenstamm, die um 1880 das Schloss Heussenstamm am östlichen Melkufer in Matzleinsdorf errichten ließen.

Die offizielle Wappenbeschreibung des von der Abteilung K2-NÖ Landesarchiv in Zusammenarbeit mit der Gemeinde erstellten Gemeindewappens lautet:

„Geviert, eines und vier von Blau und Silber schrägrechts geteilt, zwei von Blau und Rot durch drei silberne, eins zu zwei gestellte Quadersteine geteilt, drei von Rot und Silber mit drei aufsteigenden Spitzen geteilt.“

Die aus diesem Gemeindewappen abzuleitenden Farben der Gemeindefahne sind:

„Blau - Weiß - Rot“.

Die Ruine Zelking

Die ehemalige Burg, die zusehends verfällt, liegt auf halber Höhe des Hiesberg-Hanges.

Der Beginn des Baues dieser ehemaligen Wehranlage durch die Hagenauer, die sich später nach dem Ort benennen, dürfte in den Anfängen des 12. Jhs. liegen. Diese, jetzt zur Ruine zerfallene Burganlage hat noch immer imposantes, aufrecht stehendes Mauerwerk.

Teile der Südmauer, welche schon seit Jahren nach Außen geneigt war, stürzten mit donnerndem Getöse im März 1981 den Abhang hinunter.

Steht man vor dem ehemaligen Eingang, welcher aus gehauenen Quadersteinen besteht, so sieht man unter Schutt vergraben noch große Teile des überdimensionalen granitenen Rundbogens. Über diesem, sollten sich einstmals drei Wappendarstellungen befunden haben (Schlierbach – Hagenau – Zelking?).

Das heute noch aufrecht stehende Mauerwerk besteht größtenteils aus Steinen (in verschiedenen Verarbeitungsweisen), aber auch teilweise aus Ziegeln und wurde vom 12. Jh. an erbaut und bis in das 17. Jh. erweitert. Anhand des Kaminschlotes, erkennt man heute noch die Einteilung von sechs Stockwerken! Als man die wenigen, aber sehr großen Bäume im Inneren entfernte, nahm das Gebüsch überhand und dieses zerstörte dadurch viel schneller dieses Mauer-werk. Das unbequeme Leben in solchen kahlen und schwer heizbaren Räumen sowie die „Dachsteuer“ führten zum Untergang dieser einstigen Stammburg der Herren von Zelking.

Als mit Ludwig Wilhelm von Zelking, dieses über 500 Jahre bestehende, einstmals freie, später in die Ministerialität sich begebende, zum „Apostelgeschlecht“ zählende Geschlecht erlosch, sollte seine Schwester Susanna Regina noch bis 1644 die Räumlichkeiten bewohnt haben.

Ein Verwalter, welche die späteren Besitzer (diese sollten sich wegen einer Seuchengefahr längere Zeit entfernt aufgehalten haben) einsetzten, ließ das Gebäude verfallen und es wurde nicht mehr aufgebaut. Man wohnte von da an im benachbarten Schloss Matzleinsdorf.

Ob und wann es zu einer Sanierung dieser in Privatbesitz befindlicher Ruine kommt, steht in den Sternen. Sie ist jedenfalls Zeugnis einer großen Vergangenheit.

Durch das Tor betritt man den stark ansteigenden Innenhof. Hier lassen sich die einzelnen Bauphasen gut erkennen.

Die untersten fast 3 Meter dicken Mauern stammen aus dem Hochmittelalter, darüber folgen die etwas dünneren Mauern aus dem Spätmittelalter und schließlich die da und dort eingebauten und mit Ziegeln aufgesetzten Mauern aus der Neuzeit.

Die Burg wurde in der Renaissancezeit so stark überbaut und ausgebaut, dass die ursprünglichen Festungsteile mehr oder weniger im schlossartigen Wohnteil verschwanden.

Der Weiße Stein am Hiesberg

Man sieht ihn schon von weitem - den "Weißen Stein" am Hang des Hiesberges über dem Melkfluß.

Ein volkstümliches Gedicht erzählt:

Am Hang des Hiesberg’s schimmert ein Felsblock hoch und breit,

Ist weiß gefärbt wie Gemäuer, man sieht ihn schon weit.

Im Tale steht eine Mühle, der Felsblock schaut hinein!

Das ist die Geißenmühle, dies ist der „Weiße Stein“.

Das Weiß am Stein verwittert in Regen, Sturm und Eis,

Da kommen die Matzleinsdorfer und färben ihn wieder weiß!

Wieso? Es war in alten Zeiten, ein Jahr der Hungersnot,

Da stand das Mühlrad stille, der Müller kam ums Brot.

Er irrte, selber hungernd in Wald und Flur umher,

Er fand kein rechtes Futter für seine Ziege mehr.

Das war die liebste Habe, sein einiger Kamerad,

Wir müssen beide hungern, kein‘ wird von uns mehr satt.

Da kam ein Bauer, der wollte ihm helfen in der Not,

er nahm die Ziege und gab ihm dafür ein Laibchen Brot.

Der Müller stieg auf den Felsen und sah der Ziege nach,

Er wollte das Brot nicht essen, sein Herz schrie auf und brach.

Die Matzleinsdorfer fanden ihn droben und sargten ihn auch ein

Und schützten den Fels zum Gedenken, als wär’s ein Leichenstein.

Die Dörfler bewahren noch heute den alten Brauch getreu,

Sie streichen, so oft er verwittert, den Weißen Stein auf’s neu.

Sie ehren und begreifen des Geißenmüllers Schmerz,

Uns rührt an dieser Sage der Matzleinsdorfer gutes Herz.

Der Rogelstein am Hiesberg

Der Bergrücken, welcher beim Weißen Stein beginnt, endet beim "rogeligen Stein", einem Felsblock von ca. 2,5 m Höhe, 3 m Länge und 2 m Breite, der an der Abbruchkante gegen das Melktal liegt. Im Schloß Strannersdorf befand sich ein Aquarell aus der Zeit um 1800, dass das ehemalige Aussehen des Steines zeigte.

Dieses wurde von dort jedoch 1945 entfernt, daher ist sein einstiges Aussehen unbekannt.

Beim Bau der Westbahn wurden die Findlinge aus dem Hiesberg für Steinbrücken verwendet, dabei wurde auch der Rogelstein beschädigt.

Der Rogelstein ist nicht ident mit dem unter Naturschutz stehenden Wackelstein. Dieser linsenförmig geschliffene Stein liegt auf einer gleichartigen Steingruppe in nächster Nähe des Rogelsteines.

Möglicher Weise wurde hier das Objekt, welches unter Naturschutz gestellt werden sollte verwechselt.

Eisernes Bild am Hiesberg

Das Eiserne Bild liegt von der Ruine aufwärts oben auf dem Rücken des Hiesberges genau den der Gemeindegrenze zwischen St. Leonhard und Zelking-Matzleinsdorf.

Wenn man auf dem Weg zur Ruine weiterwandert, kommt man zu 2 Bäumen, auf welchen 2 Bilder angebracht sind.

Das eine ist eine bemalte Eisenplatte mit einer Dreifaltigkeitsabbildung, welche der Stelle den Namen gegeben haben dürfte.

Der ehemalige „Hiesbergkenner“ Anton Bauernfried aus Weichselbach erzählte einstmals, dass die Errichtung dieses (ersten) Bildes schon um 1750 erfolgt sein soll, nachdem ein verirrter Pilzsammler, der dem Erschöpfungstod schon nahe war, wie durch ein Wunder gerettet wurde. Holzfäller dürften ihn, in dem damals sicher dichteren Hiesberggebiet (hier oben?) gefunden haben!

Die St. Leonharder Hobbykünstlerin Cäcilia Gruber malte 1998 diese Dreifaltigkeitsabbildung (da am alten Bild schon starke Witterungsspuren dem Bild zugesetzt hatten (und das alte Blech nicht mehr verwendet werden konnte), mit kräftigen Farben, auf jetzt stärkerem Blech (da man, vor allem die oberen Konturen, noch gut erkennen konnte), soweit es ging, alles getreulich nach. Im Rahmen einer kleinen Feier, vom Bläserduo Roman Punz und Thomas Zimola umrahmt, wurden neben dem „Eisernen Bild“ auch die „Pötscher Madonna“ und der Harrer Gedenkstein (neu) gesegnet.

Der St. Leonharder Seelsorger Mag. Johann Kraus (seit dem 1. September 2003 „in Amt und Würde“), segnete am Sonntag, dem 28. Oktober 2003 alle drei Flurdenkmäler. SR Franz Handl, Vorsitzender des Alpenvereins bedankte sich bei Mag. Kraus und konnte an diesem Nachmittag etwa 130 (!) Personen bei dieser Feier begrüßen.

Von der „Zelkinger-Seite“ kamen nebst Bgm. Leopold Labenbacher an die 40 Personen, um dieses Ereignis mitzufeiern.

In unmittelbarer Nähe dieses Bildes ist ein etwas größeres Marienbild angebracht. Die Pötscher Madonna stammt aus dem ungarischen Ort Pócs. Das Original befindet sich im Stephansdom.

Zwischen den Bildern steht ein Gedenkstein für den im ersten Weltkrieg in russisch Polen gefallen Soldaten Fritz Harrer aus Zelking. Von den Grenzsteinen, die im Text beschrieben sind, ist heute nichts mehr zu sehen - zumindest nicht in der Nähe des Eisernen Bildes.

Die Herren von Zelking

Die Freiherrn und Ritter von Zelking stammten aus einem uralten, ansehnlichen Geschlecht, welche in Österreich ober und unter der Enns begütert waren und hohe Ehrenstellen einnahmen. Lazius leitete ihre Abkunft von den celtischen Völkern her, welche in den ältesten Zeiten das Schloss Celting oder Zelking erbaut haben sollen (diese Angabe ist nicht verbürgt), dagegen ist es aber aus Urkunden gewiß, dass sich dieses Geschlecht von alters her Schlierbach nannte, und mit den übrigen Herren von Schlierbach, deren Stammschloss am Rhein war, einerlei Abkunft und Wappen hatten. In Feierabends Turnierbuch scheint ein Achaz Landherr von Zelking auf, der im Jahre 948 das dritte Turnier in Konstanz (am Bodensee) besuchte und ein Turnier gewonnen haben soll (eine historisch gesehen unrichtige Angabe, die immer wieder weitergegeben wird!).

Um 1100 wird als Besitzer der einstigen Stammburg der Herren von Zelking, Wernher von Zelking urkundlich erwähnt. Durch ihn scheint zum ersten Mal der Name Zelking in Urkunden auf (wovon es ca. 25 verschiedene Schreibweisen gibt)! Ulrich von Zelking wird in zwei Urkunden des Herzogs Leopold von Österreich und Steyer, über einige dem Stift Melk bestätigte Güter in den Jahren 1208 und 1217 unter den Zeugen gelesen. In einem von König Ottokar von Böhmen 1256 dem Kloster Melk erteilten Freiheitsbrief, erscheinen Alber I. und Ludwig I. von Zelking als Zeugen.

Am 16. Dezember 1346 beurkundet in St. Pölten, Bischof Gottfried von Passau die Stiftung der Pfarre Zelking durch Alber II. von Zelking und seiner Hausfrau Minzla (Albers von Volkenstorf Tochter), wodurch eine Abtrennung von der Mut-terpfarre Melk durch Geld und Lehendienste erreicht wurde. Bei der Pfarrgründung durch Alber II. von Zelking und seiner Hausfrau wurden 1346 auch Zehente auf Anzenberg, Arb; Güter zu Wildenstein (bei Mannersdorf) gehörend und auf einer Hofstatt in Anzenberg sowie der Zehent in Zelking unter dem Haus (= Burg Zelking) als Abgeltung der Mutterpfarre Melk zur Verfügung gestellt.

Christoph Herr von Zelking und Weinberg, Sierndorf, Leonstein, Ebenthal und Weierburg, war 1468 und 1470 Kaiser Friedrichs IV. Rat. Hans von Zelking wurde am 5. April 1486 von Kaiser Maximilian I. zu Aachen mit dem Schwert Kaiser Karl des Großen zum Ritter geschlagen; er war kaiserlicher Rat und Truchseß, und 1491 kaiserlicher Pfleger in Freistadt (OÖ). Derselbe erschien 1508 vor dem großen Landtag in Krems (unter dem Herrenstand befindlich). Wilhelm von Zelking zu Weinberg, Sierndorf, Ebreichsdorf am Moos, war des Kaisers geheimer Rat, und der verwitweten Königin Maria oberster Hofmeister. In seinen Jugendjahren (1509) zog er nebst seinem Bruder Wolfgang mit den Hilfsvölkern, welche die niederösterreichischen Stände dem Kaiser Maximilian I. im Krieg gegen die Venetianer stellten, in den Krieg. Hans von Zelking wurde vom Kaiser Karl V. bei der Krönung in Aachen zum Ritter geschlagen. Peter Wilhelm von Zelking hatte 1553 seinem Bruder Paul Wilhelm, seinen väterlichen und mütterlichen Anteil an den Gütern in Niederösterreich verkauft. Paul Wilhelm von Zelking war kaiserlicher Hauptmann zu Hainburg und Maximilians II. Kämmerer - er starb 1568.

Hans Wilhelm von Zelking zu Weinberg, Rastenberg, Leonstein Dornach und Wartberg, war Kaiser Rudolphs II. Kämmerer und Landrat in Österreich ober der Enns und Verordneter in diesem Land. 1602 besaß er die Herrschaft Rastenberg im V.O.M.B. 27. Februar 1612, Weinberg, fügt Hans Wilhelm von Zelking seinem Testament noch einige Verordnungen bei, so u.a.: Die Gerhaben (Vormünder) sollen bevollmächtigt sein, die Herrschaften Weinberg, Zelking, Leonstein, Dornach bei Freistadt und Wartberg (bei St. Oswald) zu verkaufen, wenn die freie Religionsausübung der Augsburg’schen Konfession abgeschafft und seinen Söhnen, was Gott gnädig verhüten wolle, die Kirchen in Kefermarkt, Zelking und Leonstein genommen, die lutherischen Pfarrer weggeschafft und verjagt sowie ein privates Exerzitium (schriftliche Hausarbeit in der neuen, von Martin Luther geschaffenen Lehre) in den Schlössern nicht mehr geduldet werde.

In der Kirche befindet sich ein Grabstein von Salzburger Marmor in altgotischer Schrift, der nur mit viel Mühe entziffert werden kann, jedoch besagt, dass hier Heinrich von Zelking († 1420) und seine Gattin Katharina († 1413) begraben liegen. Im Mittelgang befindet sich ein Stein von Urban Herrstorffer aus Matzleinsdorf († 1597) und eine Grabplatte im Chorraum, darunter eine Gruft mit den sterblichen Überresten von Christoph Wilhelm II. († 1631 in Wien), welchem 1634 sein Sohn Ludwig Wilhelm von Zelking im 28. Lebensjahr stehend, folgte, als der letzte Spross seines Geschlechts. Ein Wandgrabstein zeigt die Frau und Mutter an, welche 1626 voranging, Magdalena hieß und eine geborene Gräfin zu Hardegg, Glacz und Machland war, die auch hier in einem kupfernen Sarg ruht.

Altes Zelkinger Wappen

Zelkinger Wappen in der Minoritenkirche, Wien I

Dieses letzte Zelkinger Wappen hing ursprünglich in der Pfarrkirche Zelking.

Jetzt ist es im Vorraum am Gemeindeamt Zelking untergebracht. Es ist der Totenschild des letzten Herrn von Zelking "Ludwig Wilhelm von Zelking", der 1634 starb.

Die Inschrift lautet:

Anno Domini 1634, den 10. Tag April

verschiedt in Gott der Hoch und wohgeborn Herr Herr Ludwig Wilhelbn, Herr von und zu Zelckhing, und zum Weinberg auf Leonstain, Thornach und Wardtberg, Herr der Herrschaft Thürnstain und des Thals Wachau seines Alters im Acht und Zwanzigsten Jar, dem Gott genadt.